Oxidativen Stress senken: Beerenstarker Obstsalat

Oxidativen Stress senken: Beerenstarker Obstsalat

Dieser schmackhafte Obstsalat besteht lediglich aus vier Komponenten: Heidelbeeren, Kiwi, Ingwer und Joghurt. Dennoch überzeugt er im
Punkto Geschmack und Wirkung: Denn Lebensmittel mit vielen Antioxidantien sind besonders bekömmlich für das Herz. Genau aus diesem Grund ist auch dieser Obstsalat unheimlich gesund.

Die Wirkung der Beeren

Kein Obst ist so reich an Antioxidantien wie die bunten Beeren. Ein kleiner Vergleich: Ein Apfel hat etwa 60 antioxidative Einheiten, Erdbeeren und Heidelbeeren zwischen 310 bis 350 (pro Tasse), und auf Platz eins rangieren die raren Brombeeren mit 650 Einheiten. Statt “an Apple a day keeps the doctor away” müsste es also “a cup of berries a day keeps the doctor away” heißen. Bekräftigt wird diese Aussage durch eine amerikanische Studie, die mit über hunderttausend Männern und Frauen durchgeführt wurde. Das Ergebnis: Bei den Probanden, die angaben regelmäßig Beeren zu essen, war das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich niedriger. (1)

Die Wirkung der Kiwi

Ähnlich verhält es sich mit der Kiwi. Die exotische Frucht wurde ursprünglich als Vitamin-C-Bombe beworben. Tatsächlich enthält eine einzelne Kiwi nicht mehr Vitamin C als eine herkömmliche Orange oder Zitrone. Ihre wahre Stärke sind die vielen Beta-Carotine (antioxidatives Element) und B-Vitamine wie Folsäure, Eisen und Magnesium (wichtige Inhaltsstoffe für unsere Knochen und Muskeln). Besonders die Beta-Carotine verleihen der Kiwi eine schützende Wirkung auf unser Herz-Kreislauf-System. (2)

Die Wirkung des Ingwers

Während die Beeren und die Kiwi Euer Herz vor oxidativem Stress bewahren, unterstützt der Ingwer Euer Immunsystem. Denn er ist reich an ätherischen Ölen und hindert Viren an der Vermehrung.(3) Mit einer Herzerkrankung ist der Körper bereits genug belastet, und jeder zusätzliche Infekt verursacht weitere Schäden. Deswegen ist dieser erfrischende Salat nicht nur im Sommer empfehlenswert.

Frische Beeren oder aus dem Tiefkühlfach?

Frische Heidelbeeren gibt es saisonal im Frühjahr und Sommer in den Supermärkten. Im Herbst und Winter könnt Ihr ebenso auf eine Packung Beeren aus dem Tiefkühlfach zurückgreifen. Die Inhaltsstoffe werden durch das Einfrieren sogar besser bewahrt. Denn je länger Gemüse oder Obst unbearbeitet rumliegt, desto mehr Vitamine verliert es.(4) Obst, das direkt nach der Ernte eingefroren wird, ist vitaminreicher und günstiger. Einzig die Zellstruktur leidet: Aufgetautes Obst ist von der Konsistenz immer etwas matschig.

ZUTATEN & ZUBEREITUNG

Ein Holzbrett auf dem eine Schüssel Heidelbeeren, eine Schüssel Joghurt, eine aufgeschnittene Kiwi und drei Schreiben Ingwer platziert sind.
  • 3 Kiwis
  • 300g Heidelbeeren
  • 300g Joghurt
  • 1 kleine Ingwerknolle
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Zitronen-Direktsaft

Aufwand: 10 Minuten | Grad: Leicht | Portionen: 4 Stück |

Achtet bei den Kiwis darauf, dass diese nicht zu fest sind. Falls Ihr laktoseintolerant seid, empfehle ich Euch den pflanzlichen Joghurt von Alpro. Dieser ist nahrhafter als der stark verarbeitete Minus-L Joghurt.

1. Schritt: Zunächst die Beeren gut waschen und in die Schüssel tun. Wer Lust hat, kann die Beeren halbieren. Ihr Saft verleiht dem Joghurt dann später eine hübsche lila Färbung. Wie Ihr auf den Bildern seht, hatte ich es dafür zu eilig.

Ein Schneidebrett auf dem ein Haufen zerkleinerter Ingwer liegt



2. Schritt: Schält die Kiwis sowie den Ingwer, ehe Ihr die Kiwis in kleine Stücke schneidet und den Ingwer so fein hackt wie möglich. Gebt beide Zutaten zu den Blaubeeren in die Schüssel und verrührt alles mit dem Joghurt.

Eine Schüssel Obstsalat voller Joghurt, Heidelbeeren, Kiwi und Ingwer.



3. Schritt: Am Ende schmeckt Ihr den Salat mit Agavendicksaft und Zitronen-Direktsaft ab. Bitte verzichtet auf raffinierten Zucker. Ansonsten ist die gesunde Wirkung des Obstsalates hinfällig.

Vegane Alternative: Wenn Ihr ebenfalls auf den Alpro-Joghurt sowie Agavendicksaft zurückgreift, seid Ihr komplett vegan unterwegs.

Wichtige Quellen:

(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22218162
(2) https://www.zentrum-der-gesundheit.de/beta-carotin-wirkung-ia.html#toc-beta-carotin-beugt-herzerkrankungen-vor
(3) https://www.uniklinik-freiburg.de/nc/presse/publikationen/im-fokus/detailansicht/presse/41.html
(4) https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Tiefkuehlkost-oder-frisches-Gemuese-besser-436921.html


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